Warum Schlafmangel auf Dauer krank macht
Was ist eigentlich Schlafapnoe?
Warum Schlafmangel auf Dauer krank macht

Schlafapnoe

Obstruktive Schlafapnoe (OSA)  

- wird als vollständige Unterbrechung des Atemgasflusses für mehr als 10 Sekunden trotz der Anstrengung der Thorax- und Abdomenmuskulatur (Brust- und Bauchmuskulatur) definiert. Das bedeutet: Im Schlaf erschlaffen Ihre Atemwege oberhalb des Kehlkopfes und lassen Atempausen entstehen, manchmal sogar bis zu einer Minute. Sie selbst merken davon nichts. Andere schon - denn Sie rasseln, brummen und sägen, sprich: Sie schnarchen, und zwar ziemlich laut.

Wußten Sie schon, dass laut Studien* ungefähr 2 Prozent der Frauen und 4 Prozent der Männer an Schlafapnoe leiden? Die Krankheit ist weit mehr als nur eine lästige Nebensache: Die regelmäßigen nächtlichen Atemaussetzer verursachen nicht nur chronische Unausgeschlafenheit; sie können schwerwiegendere Folgen haben. Durch den Sauerstoffmangel im Blut erhöhen sich die Risiken für Herzerkrankungen, Altersdiabetes oder morgendlichen Schlaganfall.
*Quelle: Young et al 1993, Philipps et al 1994, Walther & Bardenheuter 2001

Risikofaktoren

  • Starkes Übergewicht
  • Konsum von Tabakwaren
  • Übermäßiger Alkoholkonsum

Symptome

  • Ausgeprägtes Schnarchen
  • Nächtliche Atempausen
  • Zunehmend oberflächlicher Schlaf, weniger Tief-/Traumschlaf


 Auswirkungen
 Verstärktes Auftreten von

  • Atemstörungen
  • Sodbrennen
  • Herzmuskelerkrankungen
  • Herzinfakt
  • Schlaganfall
  • Tagesschläfrigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Depression


Therapiemöglichkeiten

  • Medikamentöse Behandlung
  • Chirurgische Maßnahmen
  • Gewichtsreduktion
  • Atemtherapiegeräte


Schnarchen macht einsam. Und häufig auch krank.

Am besten vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Hausarzt. Er wird Ihre Symptome einschätzen und entsprechende Maßnahmen in die Wege leiten. Gibt es Hinweise auf ein Schlafapnoe-Syndrom, überweist er Sie ggf. an einen Spezialisten.

Individuelles Schlafprofil.

Im schlafmedizinischen Zentrum kann eine präzise Diagnose Ihrer Schlafstörungen erstellt werden und damit auch Ihr individuelles Schlafprofil. Dazu werden unterschiedliche Körperfunktionen während einer ganzen Nacht kontinuierlich überwacht.

Kompetenz im schlafmedizinischen Zentrum.

Spezialisten mit umfangreichem Know-how kontrollieren und protokollieren beispielsweise Ihren Herzrhythmus (EKG), prüfen Ihr Hirnstrombild (EEG) und den Sauerstoffgehalt Ihres Blutes (Pulsoxymetrie). Auch Körpertemperatur, Atemfluss, Atmungsbewegung und viele andere Parameter behalten die Fachleute im schlafmedizinischen Zentrum fest im Blick.

Gesunder Schlaf – 3 REM-Phasen
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Gestörter Schlaf - wenig REM Phasen
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