Innovative Therapie für COPD Patienten

COPD

Hinter dem kurz als „COPD“ betitelten Krankheitsbild steckt die Abkürzung für die „Chronisch obstruktive Lungenerkrankung“ (Englisch: chronic obstructive pulmonary disease; Abkürzung: COPD)

Die „COPD“ bezeichnet somit als Sammelbegriff eine Gruppe von Krankheiten der Lunge, die durch Husten, vermehrten Auswurf und Atemnot bei Belastung gekennzeichnet sind. In erster Linie sind die chronisch-obstruktive Bronchitis und das Lungenemphysem zu nennen. Beide Krankheitsbilder sind dadurch gekennzeichnet, dass vor allem die Ausatmung (Exspiration) behindert ist. Umgangssprachliche Bezeichnungen sind „Raucherlunge“ für die COPD und „Raucherhusten“ für das Hauptsymptom.

Inzwischen wird das Rauchen nicht mehr von allen Experten als Risikofaktor Nr. 1 für COPD angesehen; als weiterer ungünstiger Einfluss gilt in Entwicklungsländern die Belastung der Atemluft durch Verbrennung von biologischem Material. Verschiedene in der Atemluft vorhandene Stoffe seien als auslösende Faktoren nicht zu unterschätzen, zwischen 25 und 45 % aller COPD-Betroffenen weltweit hätten noch nie geraucht, wobei allerdings das Problem des Passivrauchens ausgeklammert wurde. Dämpfe von Biokraftstoffen führen z. B. zu einer zwei- bis sechsfachen Risikoerhöhung. Andere Beispiele für ein erhöhtes COPD-Risiko sind verschiedene Staubpartikel an Arbeitsplätzen (z. B. Landwirte im Viehstall oder auch Bauarbeiter, die mit Mineralstäuben in Kontakt kommen). Die Literatur weist bei diesen Arbeitnehmern COPD-Raten von 9 bis 31 % auf. Diese Einflüsse spielen jedoch in Europa und den USA wohl eine untergeordnete Rolle.

Die nicht invasive Beatmung hat spätestens seit der Veröffentlichung der Köhnlein – Studie (eine kurze Erklärung zum Ergebnis finden Sie z.B. hier) Ihren Stellenwert als lebenserhaltende Maßnahme für viele von COPD betroffene Patienten belegen können.

 Auf Basis dieser etablierten Therapie haben wir in Kooperation mit dem Forschungszentrum Borstel ein Gerät entwickelt, welches beatmungspflichtigen COPD Patienten noch besser helfen kann. Sehen Sie hierzu einen Bericht aus der NDR Visite: http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Leichter-atmen-Hilfe-fuer-COPD-Kranke,copd132.html

Sollten Sie zu der Gruppe der beatmungspflichtiger COPD Patient gehören und schon am Tage deutliche Erleichterung durch eine Atmung mit physiologischer Lippenbremse spüren, freuen wir uns Ihnen in Kürze unser neuartiges Beatmungsverfahren bundesweit über interessierten  Fachkliniken anbieten zu können.

Aktuell erfolgt die Anpassung der Geräte nur im Forschungszentrum Borstel (Sülfeld).

 

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In der Gemeinschaft stark!

Weitere Informationen zum Thema COPD und Lungenemphysem entnehmen Sie bitte der Homepage des COPD - Deutschland e.V.

Umfangreiche Informationen, zu regionalen Selbsthilfegruppen und Plattformen zum Austausch mit anderen Betroffenen, bietet Ihnen die Patientenorganisation Lungenemphysem-COPD Deutschland.